Reiseliteratur weltweit

Geschichten rund um den Globus

1898 - Albert I. von Monaco
Von Tromsö über die Bäreninsel nach Hope Island

Nach meinem Besuch von Tromsö, dem gewöhnlichen Ausgangspunkte für die Fahrten nach den arktischen Meeren, veränderte sich das Aussehen meines Personals. Man hatte nämlich die ganz speziellen Kleidungsstücke verteilt, die durch die Kälte erforderlich wurden; eine Kälte, die in den Gegenden, welche wir aufzusuchen beabsichtigten, selbst im Sommer herrscht. Starke Stiefel, die imstande waren, einen mit mehreren Paar Strümpfen umhüllten Fuß aufzunehmen; ein Shetlandtrikot, eine norwegische Weste aus Rentierhaut, ein oder zwei Paar fingerlose Handschuhe und für den Kopf eine die Ohren bedeckende Wollmütze bildeten die uniforme Ausrüstung, in der die Leute der Princesse Alice während der ganzen Dauer ihrer Reise lebten, einerlei, ob sie Matrosen oder Heizer, Offiziere oder Kapitäne, Diener oder Gelehrte waren. Besser als eine Verkündigung der Menschenrechte egalisiert die Polarnatur mit ihrer Strenge die Lebensbedingungen; einzig das Ansehen des geachteten Führers erhebt sich über die Miseren aller. Die erste Wirkung unserer neuen Tracht äußerte sich, als wir uns zu Tisch setzten: der Geruch der Stiefel übertrumpfte den Geruch der Schüsseln.
    Nun waren wir in die Reihen der Nordpolfahrer eingetreten.
    Man hatte das Schiff auch mit einem in diesen Gegenden zur Beobachtung des Meeres notwendigen Gegenstand ausgerüstet, nämlich mit einem » Krähennest«, einer fassrunden, aus Zitz hergestellten Schutzvorrichtung, die in halber Höhe der Vorstenge angebracht wird und in der ein Ausspäher den Härten des Wetters standzuhalten vermag.
    Die steil abfallenden Berge Norwegens verschwanden eines Abends am südlichen Horizont, und eine Nebelmauer verbarg uns den Norden. Am nächsten Morgen musste man blindlings die Bäreninsel suchen, wo ich mich zunächst hinbegeben wollte. Ihr Vorhandensein wurde mir nur durch eine ungeheure Zahl von Seevögeln angedeutet, die in langem Fluge aus einer dichteren und festeren Nebelmasse aufstiegen, auf die ich langsam zusteuern ließ. In der Tat hoben sich sehr bald hinter dem dichten Schleier die Umrisse eines hohen Vorgebirges ab, und alsbald erschien unterhalb der Nebelfläche, die sich zu zerteilen anfing, und in gleicher Höhe mit dem Meere ein schwarzer Block. Mein Eismeister erkannte den Punkt der Ostküste, wo die Robbenfänger manchmal anzulegen pflegen.
    Als die Princesse Alice verankert war, durchforschten meine Blicke begierig den arktischen Boden, der sich zum ersten Male vor ihnen auftat, während sich meine Phantasie die ernsten Schauspiele vergegenwärtigte, die zweifellos hier stattgefunden haben. Und richtig: die bescheidene Ruine einer Steinhütte stand an der Stelle, wo wir landeten, am Eingang einer Schlucht, die die Berge dieser düsteren Gegend - eine Gegend, die Eis und Finsternis den befruchtenden Kräften der Sonne immer wieder streitig machen - in zwei Gruppen teilt. Zehn Schritt weiter gewahrte man eine Kiste, in der sich Skelette vorfanden, durch die Einwirkung so mancher Winter gebleicht, in ihrer ewigen Ruhe ein starres Zeugnis menschlichen Leides. Erikson meinte, dass es die Reste von Norwegern seien, die im Jahre 1880 nach der Insel gegangen waren, um während einer Überwinterung Bären zu jagen, wenn diese Tiere auf den Eisblöcken, welche die Seehunde wegtragen, nach dem Süden kommen.
    Der Boden dieser traurigen Landschaft ist mit Ausnahme einzelner mit grünlichem Moos und verkümmerten Gräsern bewachsener Strecken völlig kahl; fast überall schreitet man über Gerölle und Felsen. Wenn jedoch die Pflanzenwelt völlig fehlt, so sind die Vögel sehr zahlreich vorhanden, die von den Klippen des Strandes bis zu den höchsten Gipfeln des Innern hinauf in allen Winkeln ihre Nester bauen.
    In diesen arktischen Regionen sein Nest bauen heißt soviel als einen kleinen Erdhügel aussuchen, der hinreichend flach ist, dass die Eier nicht hinwegrollen und dass die auskriechenden Jungen von den Stürmen nicht davongetragen werden können. Dies reicht auch vollkommen aus, denn die Bewohner nördlicher Gegenden müssen eine abhärtende Erziehung erhalten. Die Brut muss ferner gegen den Appetit der Füchse geschützt werden, einer für die Anmut dieser jungen Geschöpfe wenig eingenommenen Sippschaft, die darauf ausgeht, die erzwungene Fastenzeit des Winters durch die Mahlzeiten, die ihr die Kinderstuben des Polarkreises bieten, wettzumachen.
    Wenn die Ernährung dieser einzigen auf der Bäreninsel vorhandenen Säugetiere während der Überwinterung, nachdem die Vögel die Insel verlassen haben, um nach offenen Gewässern zu ziehen, höchst problematisch ist, so beweist ein Kranz von Gerippen und Federn, der sich längs der Klippe hinzieht, in welchem Überflusse sie während des Sommers leben.
    Von unserem Anlegeplatz sah man sie zwischen Mahlzeitüberresten umherirren und darauf lauern, dass ihnen die unruhige Brut oder ungeduldige Vögelchen, die ihre ersten Ausflugversuche machen, in den Mund fallen; solche Fälle sorgen dafür, dass ihr Tisch immer gedeckt ist.
    Der Beobachter, der einen vollständigen Überblick über das Klippengesimse hatte, wo zu Hunderten die Nester der Laras glaucoides oder der Uria grylle [Seetaube, Stechente] aneinander gereiht waren, erblickte ein anziehendes Schauspiel, musste sich jedoch dabei fragen, wie es inmitten dieses Gewirres von Jungen und Eiern jeder einzelnen Mutter möglich ist, das ihrige zu erkennen. Ohne Sorge um die Anwesenheit dieses Zuschauers setzten alle Vögel, alte und junge, ihr Familienleben ruhig fort, da ihnen die menschliche Gestalt und das Barbarentum, das sie verbirgt, noch völlig unbekannt war.
    Nachdem ich dieses Vertrauen insofern missbrauchte, als ich intime Szenen mehrerer Vogelhaushalte photographisch aufnahm, verfolgte ich die Bewegungen eines Pärchens dieser Seevögel, deren Sitten keineswegs zu empfehlen sind. Es waren Raubmöwen; sie gingen zuweilen irgendeinem Laras [Möwe] oder Fulmarus glacialis [Eissturmvogel] entgegen, der, ein Stück Beute für seine Familie im Munde haltend, in sein Nest zurückkehrte. Durch Gewalt zwangen diese Raubvögel alsdann den braven Familienvater, das Ergebnis seiner Jagd fallen zu lassen, dessen sie sich darauf bemächtigten.
    Bei einigen furchtsamen Vögeln genügte es diesen Wegelagerern, sich auf dem Wasser neben sie zu setzen, um das zu erreichen, was sie wollten.
    Sie nisteten übrigens abseits auf sumpfigen Erdschollen, und wenn wir uns ihren Eiern oder Jungen näherten, die unter den Erdschollen fast unauffindbar waren, flogen sie gegen unser Gesicht und stießen schrille Schreie aus, oder sie pflanzten sich, auf ihren Schwanz gestützt, vor uns auf und schlugen zornig mit ihren Flügeln herum. Diese eigentümlichen Vögel ähneln in ihrer Haltung dem Habicht, der Möwe und dem Stelzenläufer.
    Auf denselben Anhöhen nisteten auch echte Stelzenläufer, Tringas, deren Paare pfeifend um mich herumtrippelten, als ob sie dieses neue Wesen von allen Seiten betrachten wollten.
    Schließlich bemerkte man längs des Ufers aus dem Felsen Eiderenten mit ihren Familien hervorkommen, die ohne Scheu um das Boot herumschwammen. Die Männchen mit ihrem glänzenden Gefieder schienen diese zahlreichen Gruppen zu fliehen und überließen den Müttern allein die Sorgen, ihre Jungen spazierenzuführen.
    Der Tag verlief recht gut, und die Ausflügler kehrten zurück, angeregt von den Reizen dieser wüsten Landstriche, wo das Gesetz der Menschen die Rechte und Pflichten eines jeden nicht bis in die Einzelheiten geregelt hat. Dennoch führten die Gerüche einer guten Mahlzeit, die eben vorbereitet wurde, alle sehr schnell zu einer gerechteren Wertschätzung zivilisierter Gebräuche.
    Nachdem ich die Bäreninsel verließ, wandte ich mich nach Nordosten, obwohl ich wusste, dass dieser Weg jeden Augenblick sich schließen könnte. Der Einfluss des Golfstromes, der bis zum Süden und Westen von Spitzbergen fühlbar ist, hört nicht weit von da auf und macht einem strengeren Regime Platz, das Franz-Joseph-Land umfängt und im Barents-Meer ständiges Treibeis bildet. Sobald die Südwestwinde an diese Grenze gelangen, bringen sie relativ warme Dämpfe mit sich, die sich bei der plötzlichen Berührung mit der Kälte zu Nebel verdichten. Sobald die Ostwinde wieder einsetzen, treiben sie die großen Eisflächen des Barents-Meeres nach dem Süden von Spitzbergen. Nebel oder Eis ist demnach die Perspektive, die den Erforscher dieser Gebiete bedroht, und zuweilen vereinigen sich auch beide gegen ihn.
    Walfischfängerschiffe aus Holz, die ganz besonders darauf konstruiert sind, um gegen Stoß und Druck Widerstand zu leisten, können sich ohne Unzuträglichkeiten zwischen diese wandernden Eisfelder begeben. Hier suchen sie dann in Ermangelung der immer geringer werdenden Walfische Robben und Bären, und hier finden sie auch einen Schutz gegen den Sturm.
    Das Eisen bietet nicht dieselbe Art des Widerstandes wie das Holz, und wenn es komprimiert oder gewunden wird, vermag es nicht mit der Elastizität, die das Holz auszeichnet, seine frühere Form wieder anzunehmen. Die Prinzesse Alice, die ganz aus Stahl gearbeitet war, konnte demnach nicht in jene Eisregionen gelangen, und ihr Kurs wurde hinter der Bäreninsel mit großer Vorsicht geleitet.
    Meine erste Aufgabe war es, die Hope-Insel wiederzufinden, die schon wiederholt im Nordosten der Bäreninsel angedeutet wurde und noch niemals von einer wissenschaftlichen Expedition betreten worden ist. Der dichte Nebel und die Unsicherheit der Karte veranlassten mich, für den folgenden Tag große Vorsichtsmaßregeln zu treffen, zumal die Sonde eine ziemlich geringe Tiefe ankündigte, was uns beunruhigte.
    Um den langsamen Gang des Schiffes auszunützen, ließ ich einen Fischzug veranstalten, und diese zoologische Operation brachte mir eine interessante Ablenkung von meinen Sorgen. Die zu Tage geförderte Fauna erwies sich nach der Zahl der Arten und der Fülle der Einzelwesen geradezu erstaunlich. Doch die Sortierung dieser in Sand und Grundschlamm eingehüllten Objekte, die unter dem gleichfalls kalten Strahl einer Pumpe ihre Temperatur von zwei Grad bewahrten, während Nebel und Wind uns ebenso kalt; umhüllten, ließ uns den Reiz der arktischen Tiefseefischerei kennenlernen.
    Inzwischen passierten immer zahlreichere Lummenscharen das Schiff und schlugen dieselbe Richtung ein; manchmal kreisten sie um dasselbe oder schwebten einen Augenblick darüber, als ob sie über dieses Zusammentreffen im Nebel erstaunt wären. Viele dieser Vögel trugen irgendein Beutestück im Schnabel, das für ihre Jungen bestimmt war, zu denen sie pfeilgeschwind zurückkehrten. Daraus schloss ich, das die Hope-Insel vor uns liegen müsse.
    Eine Sondierung zeigte uns 25 Meter Tiefe, eine andere unter großen Wirbeln nur 8 Meter. Plötzlich ließ sich durch die Dicke des Nebels in nächster Nähe eine dunkle Masse unterscheiden. Es war die südwestliche Spitze der Hope-Insel, ein hohes, steil abfallendes und auf seinem Grate gezacktes Vorgebirge. Ich ließ sofort die Maschine nach rückwärts gehen, um Anker zu werfen und Aufhellung des Wetters abzuwarten.
    Diese Art, eine von Robbenfängern unbestimmt bezeichnete Insel aufzusuchen, entsprach den Anforderungen der arktischen Schifffahrt, dennoch störte sie einen meiner werten Gefährten, der an eine besonnene und regelmäßige Schifffahrt gewöhnt war, und er machte mir darüber bittere Vorwürfe.
    Am darauf folgenden Morgen kam das Schiff in eine stärkere Strömung, und ich hielt es für angebracht, den Ankerplatz zu ändern. Der Nebel hatte sich außerdem auf ungefähr 50 Meter gehoben und enthüllte so den Fuß der Berge die ganze Insel entlang. Mit den nötigen Vorsichtsmaßregeln, fortwährend sondierend, segelten wir nun die Insel entlang, und nachdem wir die andere Spitze erreicht hatten, legten wir an einem für die Ausschiffung günstiger gelegenen Orte an.
    Die Hope-Insel, 76° 40' nördlicher Breite und 23° 30' östlicher Länge gelegen, ist ungefähr 20 Meilen lang. Die Berge zeigen zwei durch einen sehr niedrigen Pass getrennte Gruppen, deren Niederung ein großes, mit Flößholz bedecktes Gestade bildet. An keinem anderen Orte der arktischen Regionen habe ich ein merkwürdigeres Beispiel dieser durch das Treibeis vollzogenen Flößholzanschwemmungen gesehen. Auf diese Weise werden die Küsten von Spitzbergen mit den Überresten sibirischer Wälder bespickt, und Nansen baute darauf jene Theorie auf, aus der die Fahrt der Fram entstanden ist.
    Eine Fläche von mehreren Kilometern war mit Stämmen, Zweigen und Stümpfen bedeckt, durch die man sich den Weg bahnen musste. Man fand auch einige von Menschenhand bearbeitete Gegenstände darunter, so die Trümmer eines Schiffes, Birkenrinden, wie sie zur Bedeckung der Samojedenhütten verwendet werden, Korkstücke, die als Schwimmvorrichtung bei Fischnetzen gedient haben, Glaskugeln, die einzelne nordländische Fischer verwenden, wenn der Kork zu teuer ist. Es war ein Durcheinander, ähnlich wie nach einer Überschwemmung; ich fand darin den Stiel einer Geige; der sich wohl nach ganz absonderlichen Abenteuern hierher verirrt haben musste.
    In dem auf diese Weise auf einer eisbedeckten Erde verbreiteten Reichtum, wo die Vegetation nur einzelne Moosspuren aufweist, erblickte man eine tröstliche Verheißung für jene Menschen, die durch eine Katastrophe dem Elende einer unfreiwilligen Überwinterung ausgesetzt würden.
    Unter den von Eis besäten Gestaden ruhen seit der Wandlung der Klimate andere, nunmehr tote und in Kohle verwandelte Waldungen, An verschiedenen Stellen treten sie zutage, als ob auch sie dem unglücklichen Schiffer die Hilfe einer aufgespeicherten Wärme anbieten wollten.
    Unter dem zugefrorenen Meere kreisen Unmassen lebender Organismen, die den Robben, Walrossen und Bären die Mittel bieten, diese trostlosen Striche zu bewohnen, den Myriaden von Seevögeln die Möglichkeit, im Frieden der Einöden zu leben.
    Unter dem Schnee, den im Frühjahr die Gewitterstürme aus den Tälern fortfegen, erwartet der Moossame den Winter hindurch die Rückkehr der Sonne, und der Huf des Rentieres sucht hier die vergrabene Nahrung. Nur in diesen von ihren Überwinterungsgefährten geöffneten Furchen finden die schwach ausgerüsteten Schneehühner ihren Lebensbedarf.
    So scheint es, dass überall auf dem Erdball eine schützende Kraft des Lebens vorhanden ist, die diesem die Mittel bietet, sich auszubreiten und sich zu behaupten.
    Doch man fragt sich, wie diese Lebewesen, wie Rentiere, Eisbären, Füchse und Schneehühner, die keine Winterschläfer sind, während der Finsternis der langen Polarnacht ihr normales Leben fortzusetzen vermögen. Es erklärt sich dies durch die Feinheit der Luft, die die Klarheit der Sterne vermehrt, durch die einheitlich ausgebreitete Schneedecke, die den Lebensverrichtungen einen hellen Hintergrund gewährt, und schließlich durch die Anpassung der Gesichtsorgane.
    Auf einem feuchten Gelände der Hope-Insel sah ich die deutlich eingedrückten Fußstapfen eines Bären mit allen ihren Details, und dies brachte mich zu ganz unerwarteten Gedanken, Die Spuren erstreckten sich längs eines Gletscherschnees, der im Ablauf begriffen schien, und ich bin der Meinung, dass sie noch vor ganz kurzer Zeit damit bedeckt gewesen waren. In diesem Fall könnte niemand ihr Alter angeben, ob sie zehn, zwanzig, hundert oder gar tausend Jahre alt seien, oder vielleicht noch viel älter. Ich fragte mich, in welchem Erdwinkel jetzt die Atome dieses Geschöpfes liegen mögen, das vielleicht Zeuge entfernter Zeiten gewesen und dessen Spuren so frisch vor uns lagen, dass man unwillkürlich aufsah und aufhorchte, ob das Tier nicht in der Nähe sei.
    Weiter davon befand sich eine kleine Blüte, schüchtern in ihren verkümmerten Blättern versteckt, die sich um sie schlangen, als wollten sie ihr als Mantel dienen. Sie zitterte unter dem Eiswind. Arme Blüte! Ihr Same wurde sicherlich durch Vögel oder durch den Wind von den Weideplätzen der Alpen hinweggetragen und stieß sich nun an den Kanten des kahlen Gesteins, statt sich sanft im Kreise ihrer Schwestern zu wiegen. Der wie sie aus dem Lande der Sonne gekommene Vogel fliegt umher und sucht sein Glück, die Robbe und der Bär durchschreiten die Entfernungen, der Mensch wendet seinen Blick zum Horizont, der ihm das Vaterland wiedergeben wird, nur die kleine Blume wird festgewurzelt an dieser Stelle sterben, wenn sie der Schnee eingehüllt haben wird, und ihr kurzes Dasein wird nur ein einziges Leid gewesen sein.

Albert I. Fürst von Monaco
Eine Seemannslaufbahn
Berlin 1903, Nachdruck Berlin 1991

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